Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen?

Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Blaues Meer

Die Strände von Sardinien

Sardinien und Meer: zwei Wörter, die durch einen doppelten Faden verbunden sind, wie ein unauflösliches Axiom. In den Augen vieler Italiener ist Sardinien der perfekte Ort für Meer- und Sommerferien!

Wenn wir Sie bitten würden, Ihre Augen zu schließen und an Sardinien denken, würden sich die meisten von Ihnen sicherlich einen ikonischen weißen Strand vorstellen, der von einem kristallklaren Meer umspült wird, mit unglaublicher Transparenz und tausend Blautönen.

Welches Reiseziel repräsentiert Ihre Vorstellung von Sardinien am besten? Wenn Sie jemandem sagen müssten, wo man auf Sardinien zum Strand gehen soll, welchen Ort würden Sie vorschlagen?

Wir von Sardinia Unlimited haben 30 Sekunden Brainstorming gemacht.
Von Norden nach Süden haben wir wunderschöne Strände der sardischen Küste aufgelistet: il Poetto, Cala Coticcio, Cala Luna, Porto Giunco, Tuerredda, Is Arutas, Le Bombarde, Capriccioli, Dune di Piscinas, Cala Sinzias, Porto Pino, Spiaggia del Principe, Cala Brandinchi, Bosa Marina, Isola dei Gabbiani, Spiaggia del Pevero, Spiaggia Rosa di Budelli, La Pelosa, Cala Mariolu, Platamona, Le Vasche, Rena Bianca, Spiaggia del Dottore, Cannesisa, La Celvia… um nur einige der Orte zu nennen, die noch immer im Raum hallen, und die wir in den letzten Jahren besucht haben.
Aber lassen Sie uns ein bisschen Ordnung schaffen.
Angesichts der Weitläufigkeit der Insel ist es unserer Meinung nach am besten, sie in vier Küstengebiete zu unterteilen. Für jedes Gebiet empfehlen wir mindestens einen Strand, unter den weniger frequentierten, aber dennoch bemerkenswert... und nicht nur Strände.

Deshalb teilen wir Sardinien in vier Sektoren auf. Damit Sie, je nachdem wo Sie Ihren Urlaub verbringen, die vorgeschlagenen Orte bequem erreichen können:

Nordküste Sardiniens. Im Uhrzeigersinn: von Alghero nach San Teodoro;
Ostküste Sardiniens. Im Uhrzeigersinn: von der Insel San Pietro nach Alghero;
Südküste Sardiniens. Gegen den Uhrzeigersinn: von der Insel San Pietro nach Costa Rei;
Westküste Sardiniens. Gegen den Uhrzeigersinn: von Costa Rei nach San Teodoro.
Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Nuraghe Turm

Was gibt es auf Sardinien außer dem Strand zu sehen?

Um ehrlich zu sein, neben den traumhaften Stränden, bietet diese Insel viel mehr. Die richtige Frage lautet deswegen: Was kann man alles auf Sardinien unternehmen?

Um ehrlich zu sein, ist die atemberaubende Schönheit des Landesinneren nicht zu übersehen: sanfte Hügel mit aromatischen Pflanzen der mediterranen Macchia, Wiesen und Weinberge; fruchtbare Ebenen, die mit Getreide gesät und mit großzügigen Obstgärten geschmückt sind; zerklüftete Berge und geologische Formationen verschiedener Formen; üppige Wälder mit Stein- und Korkeichen; aquatische Ökosysteme reich an Flora und Fauna.
Es gibt auch mehrere Städte von großem architektonischem Interesse mit einer historische Altstadt, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Hinzu kommen megalithische und nuragische Bauwerke, die Teil dieser magischen und geheimnisvollen Welt der Vergangenheit sind, und unzählige archäologische Stätten von großer Bedeutung.
Sardinien ist auch ein Land von alten Traditionen, Riten, Glauben und religiösen Manifestationen von zweifellosem Interesse und großem Charme, mit einem starken evokativen Charakter.
Schließlich ist die jahrhundertealte Kulinarishe- und Weintradition dieses einzigartigen Landes eingebettet in das Mittelmeer, zu erwähnen.

Kurz gesagt, auf Sardinien werden Sie nie aufhören, ein vielvältiges Universum zu entdecken. Wir sind sicher, dass Sie bei einem Besuch unserer Strände nicht vermeiden können, sich in die anderen Attraktionen zu verlieben, die diese einzigartige Insel vervollständigen.
Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Küstenstrasse

Strandurlaub auf Sardinien: 3 Tipps von den Einheimischen!

Bevor wir Orte vorschlagen, möchten wir als Einheimischen 3 Ratschläge geben, die nützlich sind, um diese magische Insel in vollen Zügen zu genießen.

1. Entdecken Sie wieder die Langsamkeit! Ganz genau! Das Leben auf der Insel hat andere Zeiten als das Leben in Großstädten. Also einfach mal entspannen! Nehmen Sie sich Zeit, um die Naturschönheiten Sardiniens zu entdecken und sie zu schätzen. Und wenn Sie sich mitten im Nirgendwo, auf einer Bergstraße oder an der Küste befinden, verzweifeln Sie nicht. Genießen Sie die Landschaft und fahren Sie einfach langsam weiter. Auf Sardinien, früher oder später, führen alle Wege zum Meer!

2. Komplett von der Arbeit abschalten! Unser zweiter Rat ist eng mit dem ersten verbunden. Wenn Sie auf der Insel sind, kehren Sie zu Ihren Ursprüngen zurück, stellen Sie einen gesunden Kontakt zur Natur und zu sich selbst her. Schalten Sie Ihr Handy aus und machen Sie ohne Videoanrufe und Zoom-Briefings weiter. Kurz gesagt, wenn es nicht wirklich dringend ist, lassen Sie Ihren Job zu Hause!

3. Nehmen Sie immer mit, was Sie brauchen könnten! Legen Sie niemals los ohne Wasser, Snakcs und die richtige Ausrüstung. Tragen SIe bequeme Kleidung und leichte und widerstandsfähige Schuhe. Die Entfernungen sind teilweise beträchtlich und Sie haben nicht immer ein Einkaufszentrum in der Nähe. Seien Sie immer vorsichtig, egal ob Sie das Meer genießen oder das Hinterland und die Bergregionen erkunden.

Und jetzt zurück zu unseren Makrobereichen...
Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Candelieri Nulvi

Nordküste Sardiniens

Die Nordküste ist wahrscheinlich der bekannteste Teil Sardiniens. Das liegt an den glamourösen Ferienorten der Costa Smeralda, wie Porto Cervo und Cala di Volpe; an den exklusiven Küstendörfern wie Porto Rotondo und Baja Sardinia; an den ikonischen Strand Pelosa in Stintino; an die weiße katalanische Stadt Alghero; an Santa Teresa di Gallura, das mit seinen Felsen vor Korsika verzaubert; am Paradies auf Erde des Maddalena-Archipels; am lebhaften San Teodoro; sowie auch am bezaubernden Meeresschutzgebiet von Tavolara und Punta Coda Cavallo, südöstlich von Olbia. Dies sind nur einige der seltenen Perlen des Nordens… in der Hoffnung, dass wir niemanden vergessen haben!

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Heute weisen wir auf zwei Orte und einige weniger bekannte Strände hin: Lu Bagnu und Valledoria, beide sind leicht mit dem Auto vom Flughafen Alghero und Porto Torres zu erreichen.

Genauer gesagt ist Lu Bagnu eine Fraktion von Castelsardo: ein mittelalterliches Dorf von seltener Schönheit mit ligurischen Ursprung und Architektur, das auf einem Hügel mit Blick auf den Golf von Asinara liegt. Die wichtigsten Strände befinden sich jedoch in der Agglomeration westlich des Zentrums, namens Lu Bagnu. Hier gibt es mehrere Strände mit besonderen Eigenschaften.
Unter anderem erwähnen wir drei Strände mit freiem Zugang für alle:

Der Celestine Strand.
Leicht zu erreichen durch einen Abstieg zum Meer, mit mehrere Stufen.
Heller Sand, sauberes Meer, Meerzugang mit einem gemischten felsigen und sandigen Boden. Es ist normalerweise nicht überfüllt: Sie können immer einen Platz finden, um einen Sonnenschirm aufzustellen. Aber Vorsicht, Trinkwasser und alles Nötige mitnehmen, denn die nächsten Bars und Kioske sind ziemlich weit vom Strand entfernt...

Der La Madonnina Strand.
Meeresboden aus Sand und Felsen, sauberes und transparentes Wasser.
Für Familien mit Kindern geeignet, da das Meeresboden für mehrere Meter flach bleibt. Auch hier findet man normalerweise einen Platz, um die Strandtücher zu liegen. In der Nähe gibt es mehrere Lokale, wie Bars und Restaurants.

Die Strände von Ampurias und von Sa Ferula.
Dies sind zwei Teile desselben Strandes, die über zwei Treppen im Westen und Osten zugänglich sind. Der Teil von Sa Ferula ist hauptsächlich ein felsiger Strand, während Ampurias einen ziemlich breiten goldenen Sandstrand hat.
In der Hochsaison ist der Strand etwas überfüllt. Es wird hauptsächlich von einheimischen Jugendlichen besucht. Um einen Platz zu finden am besten, früh genug da sein.
Der Strand ist leicht zu erreichen, da er praktisch zum bewohnten Zentrum gehört.
Direkt am Strand gibt es einen Kiosk, wo man einen guten italienischen Kaffee trinken und frisches Eis kaufen kann. Auf den Parkplätzen vor dem Strand gibt es weitere Clubs und Bars. Während der Hochsaison ist ein Rettungsdienst aktiv. Ampurias ist bekannt für eine kleine Insel, die nur wenige Dutzend Meter von der Küste entfernt liegt und in wenigen Minuten schwimmend erreicht werden kann, und von der aus man Kopfsprunge machen can.

Valledoria ist der Name der Küstenstadt, die an Castelsardo grenzt. Das Dorf bietet eine etwas andere Art von Stränden als die in Lu Bagnu. In Valledoria finden wir lange und ziemlich breite Strände mit viel Platz für Badegäste zu jeder Jahreszeit. Vor allem weisen wir auf den Strand von San Pietro hin. Es besteht die Möglichkeit, kostenlos und gegen Gebühr zu parken. Das Vorhandensein von Kiosken und Restaurants in der Umgebung und die Nähe zu einem kühlen Hain in der Nähe machen den Strand zu einem Ziel, das wir denen empfehlen, die nach einem alternativen Ort in Nordsardinien suchen. Der Meeresboden ist immer sandig, aber Vorsicht, das Wasser wird sofort tiefer. Wenn Sie also mit Kindern im Urlaub sind, ist es gut, während der Badezeit immer vorsichtig zu sein.

Kulturtipp: Wenn Sie Mitte August in Nordsardinien Urlaub machen, möchten wir auf eine jahrhundertealte Tradition hinweisen. Am 14. August findet in Nulvi und in Sassari, und am 15. August in Ploaghe die sogenannte Parade der Candelieri statt. Es handelt sich um eine religiöse Prozession, bei der große „Kerzenleuchter“ (die verschiedene Formen und Gewichte haben, und keine echten Leuchter sind) auf den Schultern durch die Straßen der Stadt getragen werden.
Diese drei von der lokalen Bevölkerung tief empfundenen religiösen Manifestationen mit großem Pathos unterscheiden sich in Bezug auf Geschichte, Rituale und Ausführung voneinander.
Bei Interesse können Sie an allen drei Umzügen teilnehmen, da der Ablauf der Prozessionen es zulässt.
Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Sanddünen

Ostküste Sardiniens

Lasst uns jetzt das Gebiet wechseln, und Richtung Ostküste fahren.
Unserer Meinung nach, ist die Ostküste die wildeste, vor allem, besonders wegen den Stränden von Ogliastra. Inzwischen kennt jeder, zumindest dem Ruf nach, die Buchten, die wie Diamanten in die undurchdringlichen Klippen eingefasst sind. Cala Luna, Cala Mariolu, Cala Fuili, Cala Goloritzé sind Namen, die viele Liebhaber unberührter Natur und türkisfarbenes Meer, sowie Trekking- und Freeclimbing-Enthusiasten zum Träumen bringen. Auch die Gegend von Arbatax und Tortolì bis hin zu den karibisch anmutenden Stränden der Costa Rei sind den meisten bekannt. So sehr, dass wir heute nicht über diese himmlischen Orte sprechen.

Wir weisen auf zwei "Perlen" hin, die sich im Küstenabschnitt zwischen Siniscola und Orosei befinden, nämlich: der Strand von Capo Comino mit seinen großen weißen Sanddünen und das Naturwunder von der Bidderosa-Oase.

Capo Comino ist ein Strand im Gebiet von Siniscola, ein wichtiges Dorf an der Ostküste, von dem er etwa 15 Kilometer entfernt liegt.
Obwohl es ein bekannter Strand auf Sardinien ist, haben nicht alle Touristen davon gehört. Dies ist überraschend, da es fabelhaft in einer Traumkulisse angesiedelt ist. Denken Sie nur daran, dass mehrere internationale Regisseure dort Filme gedreht haben!
Der Sand ist weiß und weich, die Farbe des Wassers reicht von Türkis bis Smaragdgrün. Alles ist von hohen weißen Sanddünen umgeben. In der Nähe ein schöner und frischer Pinienwald, der zusammen mit der Vegetation, die in der Nähe der Dünen wächst, der Traumkulisse einen Hauch von Grün verleiht. Es gibt kleine Teiche, in denen Wasservögel leben. Nicht weit vom Strand entfernt gibt es einige Erfrischungspunkte. Ein Juwel für Tauchbegeisterte: auf dem Meeresgrund können Sie die Wracks von Booten aus verschiedenen Epochen und sogar eines Militärflugzeugs bewundern.

Sehr empfehlenswerter Strand, besonders falls Sie in Baronia und Umgebung übernachten.

Die Oase Bidderosa befindet sich nicht weit von Capo Comino.
Es ist ein Nationalpark, der von der Forstbehörde geschützt und von einer lokalen Genossenschaft verwaltet wird. Die Oase erstreckt sich auf 860 Hektar, und gehört zur Gemeinde Orosei, die für ihre landschaftliche Schönheit und die Strände bekannt ist.
Achtung!: Der Zugang zur Oase ist geregelt und auf eine bestimmte Besucherzahl beschränkt, daher ist eine vorherige Reservierung auf der offiziellen Website und die Einhaltung der Naturschutzbestimmungen erforderlich.
Die Oase liegt nördlich des Golfs von Orosei, einer großen natürlichen Bucht, die verschiedene Juwelen von seltener Schönheit umfasst, wie die fantastischen Klippen und Strände von Cala Gonone, Dorgali und Baunei.
Der Küstenwald besteht hauptsächlich aus Aleppo-Kiefern und einheimischen Kiefern, aber es gibt auch andere Arten wie Steineichen und jahrhundertealte Wacholder. Am östlichen Ende des Pinienwaldes finden Sie fünf verschiedene Buchten mit transparentem Meer und sehr feinem Sand. Wir empfehlen Ihnen, die Oase durch gesunden Spaziergängen oder mit dem Fahrrad zu besuchen.

Tipp für Trekking- und Naturfreunde! Nicht weit von den oben genannten Schönheiten können Sie eine der tiefsten Schluchten Europas entdecken, indem Sie an einem organisierten Ausflug in die Gorroppu-Schlucht teilnehmen, die sich entlang der Grenze der Gemeinden von Urzulei und Orgosolo befindet.
Es ist eines der außergewöhnlichsten Abenteuer, die Sie auf Sardinien erleben können. Wo die Canyonwände am tiefsten sind, erreichen sie Höhen von bis zu 500 Metern. Sie werden sich wie auf einem anderen Planeten fühlen, wenn Sie zwischen den hohen vertikalen Felsen wandern, wo Sie pareidolithischen Fantasien frönen und Spaß daran haben, Gesichter und Tiere zu erkennen.
Denken Sie daran, geeignete Schuhe und bequeme Kleidung zu tragen und ausreichend Wasser und Energie-Snacks mitzunehmen, da die Wanderung durch die Schlucht eine Herausforderung darstellen kann, insbesondere wenn Sie nicht daran gewöhnt sind auf felsigem Gelände zu laufen.
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Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Carloforte

Südküste Sardiniens

Nun geht’s richtung Süden, wo die Insel Sie wieder überraschen wird. Auch in diesem Fall überspringen wir die Beschreibung der Strände von Villasimius und Chia sowie des Wunders von Tuerredda, da sie in allen Reiseführern und Blogs auf Sardinien weit verbreitet sind. Der erste südliche Strand, den wir vorschlagen möchten, ist Porto Tramatzu, im Gebiet von Teulada, die südlichste Gemeinde Sardiniens.

Der Strand ist bekannt und die wichtigsten Dienstleistungen sind vorhanden, wie ein großer Parkplatz und Kioske für Erfrischungen, aber er ist ziemlich weit von den üblichen Besucherwegen entfernt. Die meisten Touristen, die von Cagliari richtung Südwesten fahren, halten in der Gegend von Santa Margherita di Pula, Nora, Chia und enden in Tuerredda, auf einem Weg mit einer unendlichen Anzahl von Attraktionen und Stränden, die ihresgleichen auf der Welt suchen.
Wir empfehlen Ihnen, auf der malerischen Küstenstraße weiterzufahren, die in den äußersten Süden der Insel führt, um den blendenden und weichen Sand, das kristallklare Wasser und die bunten Schattierungen des Wassers zu bewundern. Auch der Meeresboden ist ein Wunder, es ist für mehrere Meter flach. Mit Blick auf den Strand können wir die sogenannte "Rote Insel" bewundern, auf der Vegetation wächst und die auch einen flachen Meeresboden hat, der für Kinder geeignet ist.

Besonders hervorzuheben ist der Strand Coaquaddus auf der wunderschönen Insel Sant’Antioco. Es gehört zu den weniger bekannten Ausflugszielen, da es hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. Der Name des Strandes bedeutet "Pferdeschwanz", dieser Name leitet sich wahrscheinlich von der Form des umliegenden Strandes und der Küste ab. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie den großen Parkplatz nutzen. Es gibt auch Kioske.
Der Sand besteht aus groben Körnern, die sich leicht abwaschen lassen. Das Meer hat die typischen Farben der meisten sardischen Strände. Klarheit und Transparenz herrschen in diesem wahren Paradies. Besonders empfolen für diejenigen die gerne Schnorcheln und den Meeresboden erkunden.
Etwa auf halber Höhe des Strandes befindet sich ein Felsen, der ihn in zwei Teile teilt. Der Meeresboden ist mehrere Meter flach, geeignet für Familien mit Kindern und versinkt dann langsam im blauen Meer. Der Strand ist von unberührter Natur umgeben, was den Charme dieses Ortes noch verstärkt und die Luft mit den Aromen des Gestrüpps durchflutet.

Wenn Sie diese Region zwischen Ende Mai und der ersten Juniwoche besuchen, können Sie an einer besonderen Veranstaltung teilnehmen, die jedes Jahr in Carloforte stattfindet - das berühmte il Girotonno!. Carloforte ist das bewohnte Zentrum der Insel San Pietro - die "Schwesterinsel" von Sant'Antioco.
Die Insel ist nicht nur für die von ihren Bewohnern gesprochene ligurische Sprache bekannt, dem sogenannten Tabarchino, sondern auch wegen der uralten Tradition des Roten Thun Fischfangs.
Il Girotonno ist eine besondere Veranstaltung, bei der Sie Gerichte dieser Meeresspezialität probieren können. Die Thunfischrezepte werden von renommierten Köchen und lokalen Gastronomen zubereitet. Sie können auch an Musikkonzerten und kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Alles in einer charmanten und einladenden Lage.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, die bezaubernde Insel und Carloforte zu erkunden, die als eines der schönsten Dörfer Italiens gilt.
Wo kann man auf Sardinien zum Strand gehen? Porto Flavia

Westküste Sardiniens

Zuletzt kommt die Westküste, aber nicht wegen seiner wichtigkeit.
Wahrscheinlich die am wenigsten bekannte Küste außerhalb Sardiniens, aufgrund der langen Reisezeiten und der Entfernungen zu den wichtigsten Häfen und Flughäfen. Trotzdem, ein Gebiet von großer Schönheit und voller Schätze, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Beginnen wir mit einem bestimmten Strand, der technisch gesehen kein Strand ist: Cane Malu im Gebiet der malerischen Stadt Bosa.
Als erstes sollten Sie ein paar Tage in einer sardischen Villa, einem Hotel oder einem Bed & Breakfast in der Umgebung buchen, um eines der faszinierendsten Dörfer Italiens zu entdecken: die mittelalterliche Stadt Bosa. Wir werden in diesem Artikel nicht zu viel darüber schreiben, da wir später ausführlich über diese einzigartige Stadt sprechen werden.
Nachdem Sie die faszinierende Altstadt besucht haben, machen Sie sich auf den Weg zu den Stränden von Bosa Marina.

Etwa drei Kilometer vom Zentrum entfernt befindet sich das Naturbecken des "Bösen Hundes", so wird die große Bucht, die im Laufe der Jahrhunderte von den Elementen in den weißen Felsen gehauen wurde, im lokalen Dialekt genannt. Es ist eine Bucht, die von weißen Trachytklippen umgeben ist. Wie eine Art längliches Becken, das von einem dünnen Felsstreifen umschlossen ist und den natürlichen Pool vor den Elementen schützt. Natürlich soll man Vorsichtig sein, wenn man den Weg hinuntergeht, der von der Mündung des Flusses Temo zum Naturschwimmbad führt. Wenn Sie jedoch nach einem bestimmten Szenario von einem anderen Planeten suchen, lohnt es sich den Felsabschnitt der nach Cane Malu führt zu laufen. Am "Pool" angekommen, können Sie sich sicher auf die Klippe legen und in absoluter Entspannung sonnenbaden. Und ab und zu ein erfrischendes Bad im türkisfarbenen und kristallklaren Wasser nehmen.

Weiter geht es mit einer Perle, die Sie südlich der bekannten Costa Verde entdecken können. Es ist Teil des Territoriums von Buggerru: der Strand Cala Domestica. Unserer Meinung nach der schönste Strand im Westen.
Buggerru und ein Großteil der Westküste Sardiniens und Sulcis-Iglesiente sind mit der langen Bergbaugeschichte Sardiniens verbunden. Tatsächlich gibt es mehrere eindrucksvolle verlassene Minen und beeindruckende Infrastrukturen, die von einer Zeit zeugen, in der auf Sardinien Mineralien abgebaut wurden, die die Landschaft des Südwestens der Insel nachhaltig geprägt hat.
Heutzutage wurden mehrere Bergbaustandorte saniert und sind beliebte Touristenattraktionen. Dies sind Orte von großem historischen und anthropologischen Interesse. Solche Orte sind in unglaubliche Landschaften und naturalistische Kontexte eingebettet. Wie z.B. die Galleria Henry im Gebiet von Buggerru, die in der Vergangenheit von einer romantischen Dampflokomotive durchquert wurde, und Porto Flavia - siehe unten -.

Cala Domestica liegt etwa zwei Kilometer südlich von Buggerru. Um die Gegend zu erreichen, muss man einige Zeit mit dem Auto fahren, aber es lohnt sich wirklich.
Der Strand weist einige einzigartige Merkmale auf, darunter das Vorhandensein mehrerer Tunnel, die in der Vergangenheit von den Bergbauunternehmen gebaut wurden. Einer dieser Tunnel verbindet den Hauptstrand mit einer kleineren und abgelegeneren Bucht von wilder und unberührter Schönheit, die „La Caletta“ genannt wird und auch zu Fuß über die Klippe erreichbar ist.
Die Bucht bietet türkisfarbenes bis smaragdgrünes Wasser und einen weichen, goldenen Strand.
Es ist wie ein natürliches Fjord, was von hohen weißen Felswänden geschützt wird, und ein wenig an die von Gletschern geformten skandinavischen Küsten erinnert. Auch hier ist der sandige Boden für mehrere Meter flach, damit die Kleinen gefahrlos Wasserspaß haben können… obwohl immer von Erwachsenen überwacht!

Die Ruinen der Bergbauvergangenheit sind erkennbar, wie Ablagerungen und Stollen. Bis in die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts legten von Cala Domestica Frachtschiffe ab, die mit Mineralien beladen waren, die in der Gegend abgebaut wurden.
Hoch oben auf der Klippe befindet sich einer der vielen befestigten Küstentürme Sardiniens der spanischen Zeit. Sie erreichen es über einen kleinen Pfad, der an der Küste beginnt. Nehmen Sie diesen Weg, um eine atemberaubende Aussicht zu genießen.
Es ist ein Gebiet, das bei Tauch- und Schnorchelbegeisterten sehr beliebt ist, da der Meeresboden eine gemischte und farbenfrohe Meeresfauna hat, die Sie verzaubern und für immer in Ihren Erinnerungen bleiben wird.
In der Umgebung gibt es wichtige Dienstleistungen wie ausreichend Parkplätze und Erfrischungspunkte.

Wir beenden unsere Tipps über die Aktivitäten an der Westküste mit einem Juwel: Besuchen Sie mal Porto Flavia, im Gebiet von Iglesias.
Natürlich gibt es auch andere Sehenswürdigkeiten von großem historischen und archäologischen Interesse, die wir nennen könnten. Zum Beispiel könnten wir das archäologische Gebiet der Giganten von Mont'è Prama empfehlen, aber wir ziehen es vor, über diese Themen separat in einem eigenen Blog zu schreiben.

Porto Flavia ist eigentlich ein Hafen, wenn auch ein ganz besonderer. Oder besser: eine Hafen-Mine. Es handelt sich um einen 600 Meter langen Tunnel, der in eine senkrechte Wand gebaut wurde, die in den Felsen hineinragt und an einer majestätischen Kulisse endet. Der letzte Teil der Galerie schwebt in der Luft und bietet einen spektakulären Blick auf den sogenannten "Pan di Zucchero", eine Art Faraglione von über 130 Meter Höhe. Von diesem vertikalen Hafen wurden die Mineralien für die Fabriken Nordeuropas verschifft. Das einzigartige architektonische Werk wurde nach der Tochter seines Gründers benannt.
Es ist ein charmanter Ort, der auch den meisten Sarden unbekannt ist, und den wir besonders empfehlen, falls Sie mehr über unsere magische Insel und über die Geschichte Sardiniens erfahren möchten.

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